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IHK-Wahlen 2010
Franz Bruckner, Vorstand der UBP AG und langjähriges Mitglied der IHK Vollversammlung, wurde erneut (19.Juli) für die nächste Legislaturperiode als Vollversammlungsmitglied für den Rhein-Neckar-Kreis und den Rhein-Odenwald-Kreis gewählt.
Weiter Informationen über das Wahlergebnis finden sie hier, näheres über die Kandidatur hier.

30 Prozent geringere Heizkosten - Ökostrom zum Teil konkurrenzfähig
(rs). Erkenntnisse der Teilnehmer von ,,10 machen Ernst“ zum eigenen Energieverbrauch:
Die Beschäftigung mit dem eigenen Energieverbrauch rund ums Haus war der zweite Schwerpunkt des Projekts ,,10machen Ernst". Ziel dieses seit Dezember 2009 von der Bürgerstiftung Wiesloch durchgeführten Projekts ist der aktive Klimaschutz vor Ort (www.buergerstiftung-wiesloch.de/bereich/klimaschutz/). Wie schon bei der Mobilität, dem ersten Schwerpunkt, wurden auch beim Energieverbrauch Theorie und Praxis kombiniert.
Vortrag
Nach einem Vortrag des Umwelt- und Energieexperten Dipl.-lng. Franz Bruckner, der wie andere Experten während der gesamten Projektdauer als Berater zur Verfügung steht, wurden die Projektteilnehmer selbst aktiv und spielten in den eigenen vier Wänden Energiedetektiv, Franz Bruckner gliederte seinen Vortrag anhand der Prozesse im Haushalt; Heizen, Kühlen, Waschen, Spülen, Trocknen, Kochen/Backen, Beleuchten, Bewegen. Das Heizen verspricht in Deutschland das größte Einsparpotenzial. Rund 40 % des Energiebedarfs entfallen darauf und bis zu 50 % Einsparung sind möglich. Hier kann jeder einzelne durch bewussten Verbrauch sowie bewusste Wahl des Energieanbieters große Effekte erzielen. Ein verringerter Energieverbrauch lässt sich beispielsweise schon durch eine geringe Absenkung der Raumtemperatur, Verzicht auf Kühlung oder durch bessere Dämmung erzielen. Ein neuer Heizkessel kann zu 30 % Effizienzsteigerung führen. Die CO2-Last ist schon alleine durch die Wahl von so genanntem Ökostrom verringerbar. Er wird aus regenerativen Energieträgern wie Wind oder Sonne gewonnen. Dieser Strom schlägt mit Emissionen von nur 40 Gramm CO2 pro Kilowattstunde zu Buche, während konventioneller Strom 600 Gramm verursacht. Da Strom von allen Energieträgern die höchste CO2-Last mitbringt, lohnt ein Wechsel zu Anbietern mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern in besonders hohem Maße. Vor diesem theoretischen Hintergrund und mit einem Energiemessgerät sowie dem Ratgeber ,,Pendos CO2-Zähler" ausgestattet, durchforsteten alle Projektteilnehmer ihr Zuhause nach Energieverschwendern bzw. Energiefressern. Viele Haushalte machten dabei interessante Entdeckungen. Beispiele: der Stand-By-Verbrauch eines Routers pro Tag kann bei einigen Geraten so hoch sein wie der Energiebedarf des täglichen Föhnens. (siehe z.B. die von den Projektleitern Brigitta Martens-Aly und Matthias Gleis empfohlene Liste unter http://www.ecotopten.de/).
Tipps
Für einige Haushalte stellte sich heraus, dass sie durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter womöglich nicht tiefer in die Tasche greifen müssen als zur Zeit. Einige nutzten auch die Gelegenheit, ein sogenanntes ,,Energiesparkonto" zu eröffnen (www.energie-sparclub.de/). Bei einem Vor-Ort-Termin mit Experte Franz Bruckner, zu dem Vermieter und Nachbarn eingeladen wurden, warfen einige Projektteilnehmer einen besonders intensiven Blick auf die Energiebilanz ihres eigenen Wohnumfelds. Die Bewohner neuerer Immobilien machten dabei durchweg die Erfahrung, dass sich bei ihnen durch verbesserte Dämmung oder modernisierte Heizungstechnik kaum wirtschaftliche Einsparpotentiale ergeben. Wer unter 100 kWh Heizenergie pro Quadratmeter bzw. 8 € Heizkosten je Quadratmeter und Jahr liegt (www.heizspiegel.de), kann auf diesem Gebiet zufrieden sein, wenngleich niedrigere Werte im Neubau aufgrund moderner Dämmtechnik heute durchaus die Regel sind. Im Altbau hingegen schlummern große Einsparpotentiale. Letztlich profitierten jedoch alle Teilnehmer von dem Termin, da auch Themen wie Anschaffung von Solarkollektoren und Lüftungsführung im Raum angesprochen werden konnten. In diesem Zusammenhang wurde klar, dass nachträgliche Maßnahmen in diesen Bereichen oft kostspieliger sind als wenn von Anfang an ein Haus auf Energieeinsparung optimiert wird.
Autor: “10 machen ernst”, www.buergerstiftung-wiesloch.de/bereich/klimaschutz
Pressemeldung: Gründung der ENERGIE EIBENSTOCK KG
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Das Walldorfer Unternehmen UMWELTSCHUTZ UBP AG (www.umweltschutz-ubp.de), das seit inzwischen 12 Jahren in der Region als Wärmenetz- und Biomasseheizwerkbetreiber tätig ist (Neuenheimer Feld, Schulzentrum Wiesloch,…), hat die, von ihrem Vorstand Franz Bruckner durchgeführte Projektentwicklung in Eibenstock (Erzgebirge) abschließen können. Mitte März wurde mit der Stadt Eibenstock eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die sich den Erneuerbaren Energien und der Wertschöpfung in der Region verpflichtet. Die von der UBP seit Jahren konzipierte regionale energetische Biomassenutzung sieht vor, Holzhackschnitzel und Grünschnitt aus einem Umkreis von ca. 60 km zu sammeln. Der daraus aufbereitete Brennstoff wird an Heizwerke in der Region geliefert, die wiederum Nahwärmenetze speisen. Die neu gegründete ENERGIE EIBENSTOCK GmbH & Co. KG wird diesen Ansatz mit Dipl.-Ing. Franz Bruckner als Geschäftsführer im Erzgebirge umsetzen. Weitere Regionen sind in Arbeit.
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"So eine tolle Messe soll es wieder geben"
Walldorf. (seb) Bei strahlendem Wetter fand am vergangenen Wochenende die "Messe Walldorf", veranstaltet vom Gewerbeverein, in und um die Astoria-Halle statt. Aussteller und Organistatoren waren positiv überrascht von der großen Besucherandrang. 62 Aussteller, zum Großteil aus Walldorf, präsentierten sich. Andreas Schuppe, Vorsitzender des Gewerbevereins, begrüßte die Besucher. Bürgermeister Heinz Merklinger sagte: "Es war mir ein großes Anliegen, dass unser hiesiges Gewerbe erneut seine Leistungsfähigkeit präsentiert." Er erinnerte an die bislang letzte Gewerbeschau, die 1994 stattfand. Walldorf weise viele "dynamische Unternehmen" auf, die "unseren Standort stark und zukunftsorientiert machen". Er schloss mit der Hoffnung, "dass die erste Messe nicht die letzte dieser Art sein wird".
Zu den Themen Wohnen, Energie und Gesundheit lernten die Besucher Produkte und Dienstleistungen kennen und erfuhren in Vorträgen viel Wissenswertes. Anwälte und Versicherungen informierten etwa über die Altersvorsorge oder das Verfassen eines Testamtents. Einzelhändler stellten ihre Produktpalette vor, von Schuhen über Tiernahrung bis hin zu Sicherheitstechnik, zu probieren gab es regionale Köstlichkeiten wie Wein, Schinken und Käse. Baufirmen, Zimmerer sowie Garten- und Landschaftsarchitekten zeigten Maßnahmen, um Haus und Grundstück zu verschönern und Energie zu sparen. In diesem Zusammenhang gab die Stadt Walldorf Auskunft über ihre Umwelt-Förderprogramme, mit denen Bürger finanziell unterstützt werden, die beispielsweise Solaranlagen installieren. Schüler der Theodor- Heuss-Realschule und Konrektor Helmut Hibschenberger informierten über Kooperationen mit Firmen und Projekte, die Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten. Außerdem luden sie die Besucher ein, Glasstäbe über Bunsenbrennern zu verbiegen.
Mehr in der Print-Ausgabe vom 20. April 2010.
Quelle: http://www.rnz.de
„Stadt-Land-Umwelt 2010 Metropolregion“
Umwelttechnik und Energieeffizienz für Kommunen, Unternehmen und Gemeinwesen
Auf der Fachmesse „Stadt–Land–Umwelt“ treffen im Januar nächsten Jahres Kommunen, Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Architekten, Planer, Ingenieure, gemeinnützige Organisationen, Vereine und Klimaschutz-Netzwerke auf Anbieter innovativer Umwelt- und Energietechnik. So sieht es das Messekonzept vor, dass am Dienstag den 24. März die Mattfeldt & Sänger, Marketing und Messe AG in Friedrich-Ebert-Halle einem breiten Publikum vorstellte. Das Einzugsgebiet der geplanten Umwelt-Business-Messe soll die ganze Motropolregion umfassen.
Das Informationsgespräch, zum dem der Allgäuer Messeveranstalter lud, stieß auf ein breites Interesse. Über 70 Interessierte aus der Metropolregion hatten sich eingefunden. Neben der Wirtschaftsförderung der Stadt Kaiserslautern, Vertretern der Stadt Ludwigshafen, den Handwerkskammern und IHKs beider Rheinseiten waren die Technische Werke Ludwigshafen, die GAG Ludwigshafen und das IFEU Institut Heidelberg vertreten. Daneben zeigten sich zahlreiche Firmen, Planer und weitere Interessierte. Ulrich Gaißmayer, Geschäftsführer des Marketingvereins Ludwigshafen begrüßte die Anwesenden. Erfreulich sei, dass sich trotz der Finanz– und Wirtschaftkrise die Firmen und die Metropolregion mit dieser Business-to-Business Messe einen Namen machen können. Peter Schweinberg, Vorstand der Mattfeldt & Sänger, Messe AG erläuterte anschließend das Messekonzept. Der Veranstalter rechnet mit rund 60 Ausstellern, die einen Querschnitt der Neuerungen und Maßnahmen im Bereich Umwelttechnik und Energieeffizienz in der Metropolregion bieten sollen.
Auf ein sehr reges Interesse stieß bei den Teilnehmern das Thema Vorträge und Workshops. Diese sollen mit der Möglichkeit verbunden sein, auf der Messe „Best Practice“ Musterbeispiel aufzuzeigen. „Umwelttechnik soll so für Kommunen, Gewerbebetriebe, Gemeinwesen und Vereine transparent werden. Obwohl sie enorme Möglichkeiten der Kosteneinsparung bietet, sind ihre konkreten Einsatzmöglichkeiten vielfach noch unklar“, so Detlef Garthen, der Messe-Projektleiter. Die Möglichkeit Wissen und Know-how derart anschaulich zu transportieren, so waren sich alle Teilnehmer einig, wird auch ein Schwerpunkt der Veranstaltung sein. Das Ziel, nicht nur Aussteller und Referenten für die Stadt-Land-Umwelt zu gewinnen, sondern auch mit den Netzwerkpartnern in einen Dialog zu kommen, wurde einhellig begrüßt.
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